Betriebliche Gesundheitsförderung / Gesundheitsmanagement
Betriebliche Gesundheitsförderung leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern in modernen Unternehmen und damit für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen selbst.
Die Vision der betrieblichen Gesundheitspolitik ist "gesunde Arbeit in gesunden Organisationen". Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Website der Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es viele überbetriebliche Akteure, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen.
So wurde eine Arbeitsgruppe "Betriebliche Gesundheitsförderung" gegründet. Sie ist Beirat für das Deutsche Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) und arbeitet auch für die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Die AG "Betriebliche Gesundheitsförderung"wird mit Unterstützung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geleitet.
Mitglieder sind neben dem BMAS und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Spitzenverbände der Krankenkassen und der Unfallversicherungsträger, die Arbeitsschutzbehörden des Bundes und der Länder, die Verbände der Sozialpartner, die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Verbände der Betriebs- und Werksärzte und der Sicherheitsingenieure sowie ausgewählte Fachverbände z. B. aus der Weiterbildung und Stiftungen. Die AG 2 versteht sich als Plattform zum Informationsaustausch und zur Förderung der Umsetzung gesundheitsfördernder Aktivitäten im Betrieb.
Quelle: http://www.bmas.de/portal/13204/betriebliche__gesundheitsfoerderung.html
Auszug BMAS / BAUA. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2009. 2011: S 33
"Betriebliches Gesundheitsmanagement Mit 35 Milliarden Euro jährlich beziffert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Kosten, die Unternehmen durch Krankheit ihrer Beschäftigten entstehen. Dies zeigt die Dimension möglicher Einsparungen,
die durch Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten erzielbar sind.
Aber nur rund 20 % der Betriebe in Deutschland nutzen diese Chancen, indem sie präventiv die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern und unterstützen. Gerade KMU sind noch nicht immer gut aufgestellt, wenn es um die Förderung und den Erhalt von Gesundheit,
von Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit und den Erwerb von Gesundheitskompetenzen geht.
Deshalb ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement mit den Instrumenten Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Fehlzeitenmanagement sowie Personalund Organisationsentwicklung ein zunehmend wichtiges
Thema für die Akteure von INQA."
Mehr dazu unter
http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Suga-2009.html





