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10.08.2000 Ausdauertraining ist nicht alles BNN

Ausdauertraining ist nicht alles

 

Auch Kraft und Koordinationsfähigkeit wichtig für Gesundheit

 

Badische Neuesten Nachrichten 10.08.2000

ruh. Fast 4 000 Läufer werden zum Baden-Marathon am Sonntag, 17. September, erwartet. Marathonläufe gehören zu den größten Ereignissen des Breitensports, Überhaupt liegt Fitness im Trend. Doch vielen sitzenden und gestressten, oft noch übergewichtigen Wohlstandsbürgern fehlt die Bewegung. Der Karlsruher Sportwissenschaftler Hans-Dieter Kempf wird deshalb in den BNN jeden Donnerstag bis zum Marathon Tipps zum Thema "Gesunde Bewegung" geben. Sie können sowohl Laufsportlern als auch Sportmuffeln gesundheitlich nutzen und ihre Fitness verbessern. 

Eine moderate Bewegung wird heute zur allgemeinen Gesunderhaltung, zur optimalen Beschwerdevorbeugung und als Strategie gegen den Alterungsprozess empfohlen.  Dabei wird geraten: wöchentlich ein  dreimal 30-minütiges aerobes Ausdauertraining (Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen) sowie ein dreimal 20-minütiges Krafttraining der wichtigsten Muskelgruppen. Hinter dieser Empfehlung steht die Erkenntnis, dass gesundheitsorientierte körperliche Fitness mehr umfasst als Ausdauer, nämlich auch ausreichend Kraft, optimale Beweglichkeit, eine allgemeine Koordinationsfähigkeit, eine psychophysische Entspannungsfähigkeit sowie eine gesunde Ernährung. Diese  Erkenntnis ist übrigens gar nicht so alt. Noch vor einigen Jahren hat man überwiegend dem Ausdauertraining eine gesundheitliche Bedeutung zugeschrieben.

 Trainieren Sie also gleichwertig, ausgewogen und vielseitig.  Dies gelingt, wenn Sie Ihr Geh- und Lauftraining durch Ausgleichprogramme und -sportarten ergänzen: Alternative Ausdauersportarten sind Radfahren, Schwimmen, Aquajogging, Inline-Skating oder Skilanglauf. Ausgleichsprogramme sind Körper- und Rückentraining, Aerobic, Fitnesstraining, Aerobic oder Widerstandsübungen.  Auch Spielsportarten wie Fußball, Basketball, Volleyball gehören dazu.

"Was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt bleibt, verkümmert", wusste Hippokrates um 460v.Chr. Um beim Training erfolgreich zu sein, sollten Sie einige Prinzipien beachten: Die Belastung soll dem Leistungszustand angepasst sein. Sind sie mittel bis stark, kommt es zur körperlichen Anpassung. Zu starke Reize überfordern, zu schwache Reize haben keine Wirkung. Bei sich erhöhender Belastbarkeit sollten Sie auch die Belastungen allmählich steigern. Spezielles Training hat spezielle Wirkungen: Umfangreiche Belastungen schulen eher die Ausdauer, intensive Belastungen eher die Kraft. Was sind Ihre Ziele? Variieren Sie ab und zu die Trainingsbelastungen, um Einseitigkeit und Gleichförmigkeit vorzubeugen.

" Wie gewonnen, so zerronnen". Trainieren Sie sich also regelmäßig.  Achten Sie auf eine optimale Relation von Belastung und Erholung. Planen Sie Erholungszeiten ein - um so länger, je anstrengender das Training. Dort findet die Leistungssteigerung statt.   Beheben Sie zuerst ihre Schwächen, berücksichtigen Sie aber auch die anderen Bereiche.

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