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28.03.1994 Im Kindergarten Vorsorge starten BNN

Im Kindergarten Vorsorge starten

 

Badische Neuesten Nachrichten 28.03.1994

wum. Eine Krankenkasse hat naturgemäß eine Verpflichtung zur Krankheitsprävention. "So hat die Allgemeine Ortskrankenkasse vor zehn Jahren bereits mit Gesundheitsprogrammen speziell für den Rückenbereich begonnen", erläuterte Sportpädagoge Holger Haist, der bei der AOK für den Bereich "Bewegung" zuständig ist. Gemeinsam mit der Krankengymnastin Barbara Scholz und dem Sportwissenschaftler Hans-Dieter Kempf organisierte Haist jetzt erstmals eine Schulung "Bewegter Kindergarten", die sich ,ausschließlich an Erzieherinnen und Erzieher wendete. "Wenn die Prävention sinnvoll sein soll, so muß sie in den Bereichen ansetzen, in denen sich Haltungsprobleme und Wirbelsäulenschäden entwickeln", sagte Haist. Das ist eben bereits im Kindergarten der Fall. Denn unter den Schulkindern der Grundschulen fänden sich schon bei 35 bis 60 Prozent Haltungsschäden, betonte Hans-Dieter' Kempf bei seinem Einführungsvortrag vor 30 Erzieherinnen. "Im Kindergarten und zu Hause" werden die Weichen dafür gestellt. Der Bewegungsdrang der Kleinen muß stärker gefördert werden", sagte der Sportwissenschaftler. Kinder sitzen, so Kempf, in ihren Tagesstätten heute bereits bis zu sechs Stunden. "Unterstützen die Eltern daheim dann noch langes Sitzen, beispielsweise vor dem Fernseher sind die Schädigungen vorprogrammiert." Der Aufklärung folgt die Umerziehung. Und zwar der Eltern wie der Kinder, wie Hans-Dieter Kempf unterstrich. Kinder würden in vielerlei Dingen die Erwachsenen zu kopieren versuchen. "Wir möchten aber auch schon bei den Kleinen ein Bewußtsein für den eigenen Körper entwickeln", sagte Barbara Scholz. Die Eigenwahrnehmung der Kinder 'werde dabei am Wirbelsäulenmodell, aber auch am eigenen Bauch und Rücken zu stärken versucht. "Das Beste ist,. den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich viel und ungehemmt zu bewegen", betonte die .Krankengymnastin. Auch beim Sitzen solle häufig variiert werden. "Eine bewegte Sitzhaltung ist optimal", erläuterte die Fachfrau. In den Kindergärten könnte auf diesem Weg schon viel bewegt werden.

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