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Die Entwicklung der Rückenschulen im Vergleich.

Schon im 400. v. Chr. war Gymnastik ein wichtiger Bestandteil der Erziehung und der Gesundheitspflege. Der französische Chirurg Jaques-Malthiueu Delpech "erfindet" 1825 die Rückengymnastik. Wichtigster Bestandteil war hier die körperliche Aktivität.

 

Die Entwicklung der Rückenschulen

1969 wurde die erste Rückenschule ("Svenska Ryggskola") in Stockholm (Schweden) gegründet.  Ab Mitte der 70er Jahre entwickelten sich die ersten Rückenschulen in den USA, ab Mitte 80er Jahre die ersten Rückenschule in Deutschland.

Internationale Rückenschulen

Rückenschulen in Deutschland

Svenska Ryggskola" (Zachrisson-Forsell 1969)

Bochumer Rückenschule (Krämer 1983)

The Californian Back School (White & Mattmiller 1976)

Mettmanner Rückenschule (Nentwig & Ulrich 1985)

Canadian Back Education Units (Hall 1974)

Orthopädische Rückenschule (DGOT 1988)

Australian Back Management Program (Kennedy 1976)

Karlsruher Rückenschule (Kempf & Lutz 1986)

Schweizer Rheumaliga (1990)

Heidelberger Rückenschule (Reinhardt 1987)

Grazer Rückenschule (Fleiss 1984)

 

Die Rückenschulen im Vergleich 

Die verschiedenen Rückenschulansätze verwenden je nach Sichtweise des Menschen (Menschenbilder) unterschiedliche Zugangsweisen (vgl. Schneider 1996):

  • ein medizinisch-funktionelle Zugangsweise: Die Ursachen für Beschwerden und Therapieansätze befinden sich vorwiegend im physischen, somatischen Bereich (DGOT, Bochumer Rückenschule).

  • ein medizinisch-psychologische Zugangsweise: Das medizinisch funktionelle Vorgehen wird um psychologische Aspekte erweitert (Mettmanner Rückenschule).

  • eine sportpädagogische Zugangsweise: Grundlage ist ein ganzheitliches Menschenbild das physiologische, psychologische, soziale und ethische Aspekte ausgewogen berücksichtigt (Karlsruhe & Heidelberger Rückenschule).

  • eine biomechanisch-funktionelle Zugangsweise: Ein physikalisch mechanisches Körperverständnis ist Grundlage für die Konzeptionen (Grazer Rückenschule).

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