H-D Kempf 3,8 km Schwimmen in 1:01,50 beim 3dayiron am 24.04.2010
Hans-Dieter Kempf erreichte nach 3,8km das Ziel in 1:01,50 und belegt damit in der Gesamtwertung den 3. Platz (mehr unter http://www.3daysiron.de).
Bericht in KA-news http://www.ka-news.de/sport/karlsruhe/3daysiron-Schnelle-Schwimmzeiten-zum-Auftakt;art112,391739
Mein Erfahrungsbericht zum 3daysiron 2010 ( Schwimmen)
Schon die Premiere des 3daysiron 2009 hätte ich gerne mitgemacht, um nach über 22 Jahren Schwimmpause und als kompletter Radnovize einmal einen Ironman, wenn auch gestückelt, mitzumachen. Dieses Jahr (mein runder Geburtstag sollte zwei Wochen später folgen) hatte ich durch die kurzfristige Verlegung eines Seminars jetzt spontan die Möglichkeit, mich zum zweiten 3daysiron anzumelden und tatsächlich wieder mal etwas komplett Neues auszuprobieren. Da die Anmeldung erst 4 Wochen vorher erfolgte, standen nach den Osterferien gerade mal etwas mehr als 2 Wochen zum Training zur Verfügung. Und in der Tat, war ich nach über 22 Jahren Schwimmpause unsicher, ob ich die 3,8km überhaupt schaffen würde. Die erste Trainingseinheit mit 3km werde ich nicht so schnell vergessen. 10 Trainingseinheiten mit insgesamt 35km mussten als Vorbereitung reichen. Da ich im Training jedoch einige Male 4 km geschwommen bin, war ich mir relativ sicher, die Strecke zu schaffen, doch in welcher Zeit? An früheren Schwimmzeiten (1500m in 17:28 Minuten) konnte ich mich schwerlich orientieren. Da ich mich mit 1:28:00 etwas vorsichtig gemeldet habe, musste ich auf einer Bahn schwimmen, in der andere Schwimmer teilweise etwas chaotisch schwammen, was ich angesichts der Streckenlänge und der damit verbundenen Anstrengung durchaus nachvollziehen konnte. So musste ich viele Mal Schwimmer „überschwimmen“, an der falschen Seite wenden, zwischen Schwimmern durchschwimmen usw. Dieses Schwimmen erinnerte mich manchmal eher an ein Wasserballspiel als an eine Schwimmveranstaltung. Auch wenn die erste Hälfte ganz gut ablief, fand ich die zweite Hälfte schon ziemlich anstrengend. Bei 2500m schwamm ich dann auch mal etwas Rücken um mir mehr Luft zu verschaffen. Letztlich halfen mir aber meine Familie am Beckenrand (Max zeigte mir an der Stirnseite die noch zu schwimmenden Bahnen, Heike und die anderen Kinder feuerten an) und mein „genauso alter“ Schwimmkumpel Bernd Antritter, der Zwischenzeiten nahm und mir den Stand der Dinge per Daumen anzeigte, die letzten 1300m doch noch einigermaßen passabel über die Bühne zu bringen. Mit einer Zeit zwischen 1:05:00 und 1:10:00 wäre ich schon zufrieden gewesen, 1:01:00 sind natürlich super. Was hätte mit etwas längerer Vorbereitung und passendem Anzug drin sein können? Ich kann alle Triathleten nur bewundern, die danach noch 180km Radfahren und einen Marathon laufen. Ich hätte es heute nicht können. Doch zeigt es mir, dass es beim Schwimmen, die kürzeste Disziplin beim Ironman, wohl eher darauf ankommt, locker die Distanz zu schwimmen und seine Kräfte zu sparen.
Anschließendes Fazit: Einen großen Dank und ein Kompliment gebührt den Veranstaltern vom Marathon Karlsruhe e.V. Die Schwimmveranstaltung war gut organisiert und sehr familiär. Es hat großen Spaß gemacht und macht „fast“ Lust auf mehr.
Maxi als Bahnenzähler beim 3daysiron
Siegerehrung mit Fried-Jürgen Bachl, Organisator Marathon-Karlsruhe e.V.
Siegerehrung Männer