Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" 2009
BMAS/ BAUA. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2009 - Unfallverhütungsbericht Arbeit. 1. Auflage. Dortmund: 2011.
http://idw-online.de/de/news421088
Dortmund - Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeichnet im Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (SUGA, früher Unfallverhütungsbericht Arbeit) ein präzises Bild der deutschen Arbeitswelt. Jetzt ist der SUGA 2009 auch in gedruckter Form erschienen. Zudem hat die PDF-Datei auf der BAuA-Internetseite http://www.baua.de/suga ein neues Feature. Mit einem Klick auf die zahlreichen Tabellen und Grafiken öffnet sich jeweils eine Excel-Tabelle, die Nutzern erlaubt, direkt mit dem umfangreichen Datenmaterial des SUGA zu arbeiten.
Der SUGA wird jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt und erscheint alle vier Jahre in einer ausführlichen Fassung. Der Bericht ist ein wichtiger Gradmesser für die Qualität von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, denn er zeigt die Unfallentwicklung und die Anzahl der Berufserkrankungen auf. Der SUGA 2009 zeichnet ein präzises Bild der Entwicklungen des Arbeitslebens in Deutschland im Zeitraum 2006 bis 2009.
Ab sofort steht der SUGA 2009 als PDF-Datei (7,0 MB) unter der Adresse http://www.baua.de/suga zur Verfügung.
Ab sofort steht der SUGA 2009 als PDF-Datei (7,0 MB) unter der Adresse http://www.baua.de/suga zur Verfügung.
Suga 2009 S. 18
Zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen zählen
Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates.
Die Arbeitsbedingungen spielen bei der Entstehung
und beim Fortschreiten von Muskel-Skelett-
Erkrankungen (MSE) eine wichtige Rolle. Mit rund
100 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen machen MSE
über ein Fünftel der Ausfallzeiten insgesamt aus und
ca. 15 % aller gesundheitlich begründeten Frühverrentungen.
Für die sozialen Sicherungssysteme stellen
MSE einen erheblichen Kostenfaktor dar. Für die
Unternehmer besteht nicht nur eine rechtliche Verpflichtung
zur Prävention von MSE, sondern auch ein
ökonomisches Interesse.
Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates.
Die Arbeitsbedingungen spielen bei der Entstehung
und beim Fortschreiten von Muskel-Skelett-
Erkrankungen (MSE) eine wichtige Rolle. Mit rund
100 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen machen MSE
über ein Fünftel der Ausfallzeiten insgesamt aus und
ca. 15 % aller gesundheitlich begründeten Frühverrentungen.
Für die sozialen Sicherungssysteme stellen
MSE einen erheblichen Kostenfaktor dar. Für die
Unternehmer besteht nicht nur eine rechtliche Verpflichtung
zur Prävention von MSE, sondern auch ein
ökonomisches Interesse.





