Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen

Sie sind hier: Startseite / Materialien für Rückenschullehrer / Aktuelle Studien zu Rückenschule, Rückengesundheit und Rückenschmerz / Chronisch nicht-spezifischer Rückenschmerz beeinträchtigt diezeitliche Beziehung zwischen paraspinaler Reflexantwort und korrespondierender lumbaler Bewegungsantwort bei externen Belastungsstörungen

Chronisch nicht-spezifischer Rückenschmerz beeinträchtigt diezeitliche Beziehung zwischen paraspinaler Reflexantwort und korrespondierender lumbaler Bewegungsantwort bei externen Belastungsstörungen

Puta C, Wagner H, Anders C, Nötzel D, Weiß T, Bohlsen D, Gabriel HHW. Referat Nr. 173 (Kurzreferat), Sitzung PA-11 (25.09.2009, 11:00 Uhr). Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Jahrgang 60, Nr. 7-8 (2009): 212

http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/Inhalt/Homepage070809neu/abstracts_komplett.pdf

Studiendesign. Es wurde eine vergleichende Querschnittsstudie zwischen gesunden

Kontrollpersonen und Patienten mit nicht-spezifisch chronischem Rückenschmerz (CNRS)

durchgeführt. Ziel der vorliegenden Studie war es mittels extern applizierter Störungen zu

untersuchen, ob chronischer Rückenschmerz die zeitliche Beziehung zwischen paraspinaler Reflexund

korrespondierender spinaler lumbaler Bewegungsantwort beeinträchtigt. Hintergrund.

Patienten mit chronischem Rückenschmerz weisen verlängerte muskuläre Latenzzeiten der

Rumpfmuskulatur bei externen Störungen verglichen mit Gesunden auf. Die klinische Relevanz

dieser veränderten reflektorischen Kontrolle ist ungeklärt. Es wird angenommen, dass die

verlängerten paravertebralen muskulären Latenzzeiten spinale Instabilitäten zur Folge haben,

welche an der Chronifizierung des Rückenschmerzes beteiligt sind. Methode. Neun Frauen (Alter

[Jahre]: 43±12; Gewicht [kg]: 62±8; Größe [cm]: 166±5; BMI: 23±2; VAS [0-100]: 51±27, HADS-A:

8±3; HADS-D: 5±3) mit CNRS ohne degenerative Bandscheibenerkrankung der LWS (MRT) sowie

neun gematchte gesunde weibliche Kontrollpersonen (Alter: 36±10; Gewicht: 61±9; Größe: 168±6;

BMI: 22±3) wurden untersucht. Die paraspinale Reflexantwort (Oberflächenelektromyografie) des

Erector spinae Höhe L1,Th12 (ES1), Th12,11 (ES2) und Multifidus lumborum Höhe L4,3 (MF1),

L3,2 (MF2) sowie die korrespondierende Bewegungsantwort (Qualisys®) in Höhe L1 und L5 wurden

während randomisiert applizierter Be- und Entlastungsstörungen (5x6 pro Seite) in der

Frontalebene gemessen. Die Detektion der Latenzzeiten erfolgte anhand des simultan erfassten

Kraftsignals. Ergebnisse. Bei den gesunden Kontrollpersonen wurden die Reflexantworten des

kontralateralen ES1,ES2 und des ipsilateralen MF1, MF2 vor der Bewegungsantwort des

korrespondierenden spinalen Segmentes (ES1,2 zu L1, p<0,001; MF1,2 zu L5, p<0,01 ) identifiziert.

Demgegenüber zeigten Patientinnen mit CNRS eine Koinzidenz zwischen den Latenzzeiten der

paraspinalen Reflexantwort und der korrespondierenden spinalen Bewegungsantwort. Diese

Ergebnisse sind für beide Störungsseiten reproduzierbar. Schlussfolgerungen. Bei CNRS ist die

beeinträchtigte zeitliche Beziehung zwischen paraspinaler Reflexantwort und korrespondierender

spinaler Bewegungsantwort Hinweis für eine inadäquate reflektorische Kontrolle, welche mit

lumbalen Instabilitäten assoziiert sein kann.

Artikelaktionen

Fort- und Weiterbildungen 2016

Gruppenbild DSHS 2011

Mehr zum Programm und Anmeldung

Neu! Das Standardwerk der Neuen Rückenschule

Buch Neue Rückenschule 2 Cover

"Die neuen Standards" (Schmerzmedizin)

Jetzt in 2.Auflage! Dez 2014 430 Seiten
Neu im Dezember 2015! Funktionelles Training - Zusätzliche Übungen

 

Funktionlles Zusatzübungen

erschienen Dezember 2015
Neu! Februar 2015

Die Kleine Rückenschule