Informationsmateralien und -medien zur Prävention von Rückenschmerzen
Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet, stellen Rückenschmerzen die häufigste Schmerzursache überhaupt dar. Mit einer Jahresprävalenz von 70% und einer Lebenszeitprävalenz von 80% haben Krankschreibungen aufgrund von Rückenschmerzen 1999 allein in Deutschland Kosten von über 17 Milliarden Euro verursacht [1]. Angesichts dieser Zahlen ist die Prävention von Rückenschmerzen nicht nur aus medizinischer sondern auch aus gesundheitsökonomischer Sicht sinnvoll und notwendig. Bei der Behandlung unspezifischer Rückenschmerzen können körperliche Aktivität und aktive Mitarbeit des Patienten maßgeblich zum erfolgreichen Genesungsprozess beitragen [2]. Auch präventive Maßnahmen setzen auf das Engagement von Personen mit Risikofaktoren. Es hat sich gezeigt, dass Patienten mit akuten Rückenschmerzen von schriftlichen Informationen profitieren können [3, 4]. Damit ist zumindest ein Einfluss auf die Sekundärprävention von Rückenschmerzen durch aufklärende und motivierende Patienteninformationen möglich. In diesem Sinne ist die Qualität medizinischer Laieninformationen und Ratgeber hinsichtlich einer Primär- und Sekundärprävention der Rückenschmerzen zu analysieren.





