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Multimodale Rückenschmerztherapie – der trainingswissenschaftliche Aspekt

Kuni B, Schiltenwolf M. Multimodale Rückenschmerztherapie – der trainingswissenschaftliche Aspekt. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Jahrgang 60, Nr. 2 (2009): 50-54

http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/Inhalt/Heft0209/28_uebersicht_kuni_bb[1].pdf

Die Wirksamkeit multimodaler Schmerztherapie (MMST) bei chronischen

Rückenschmerzen wurde in randomisierten kontrollierten Studien belegt. Sie

beruht auf der positiven Wechselwirkung ihrer Einzelelemente: die Gesamtwirkung

ist mehr als die Summe der Einzelwirkungen. Körperlich aktivierende Module

(Physiotherapie, Sporttherapie, Ergotherapie) werden hoch dosiert mit

psychologischen Modulen (kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungstherapie,

Musiktherapie) unter einem gemeinsamen Störungskonzept kombiniert,

auf Medikamente und passive Maßnahmen wird verzichtet. Ziel ist die

nachhaltige Steigerung der Selbstwirksamkeit: der Patient soll lernen, wie er

eigenverantwortlich Schmerzen regulieren kann. Spezifische und messbare

Wirkungen von Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeits- oder Geschicklichkeitstraining

sind nicht zu belegen.

Schlüsselwörter: Multimodale Schmerztherapie, Chronischer Rückenschmerz,

Training, Selbstwirksamtkeit

Multimodale Schmerztherapie, Chronischer Rückenschmerz,

Training, Selbstwirksamtkeit

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