Prävention von Low-Back-Pain im beruflichen Kontext.
Abstract:
Rückenschmerzen (Low-Back-Pain) haben eine komplexe und multidimensionale Ätiologie. Physische und (teilweise) psychosoziale berufliche Faktoren spielen eine bedeutsame ätiologische Rolle. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Evidenz für spezifische primärpräventive und sekundärpräventive Strategien bzw. Interventionsansätze, die sich aus der Analyse der Risikofaktoren für Low-Back-Pain ableiten lassen. Mit multidimensionalen, an der Arbeitsplatzgestaltung sowie am Individuum ansetzenden Interventionen lässt sich das Auftreten von Rückenschmerzen und deren Verlauf günstig beeinflussen. Weitere qualitativ hochwertige randomisierte kontrollierte Studien mit spezifischem Fokus auf Arbeitsplatzinterventionen sind ebenso wie eine kontinuierliche Evaluierung bereits bestehender Präventions- und Interventionsstrategien erforderlich.





